CMS erklärt: WordPress, Webflow oder Payload?

CMS erklärt: WordPress, Webflow oder Payload?

·11 Min. Lesezeit

43,4 Prozent aller Websites weltweit laufen auf WordPress. Das klingt wie ein klarer Sieger. Doch der CMS-Marktanteil von WordPress ist seit 2022 von 65,2 auf 61 Prozent gefallen (W3Techs 2025). Gleichzeitig wächst der Headless-CMS-Markt mit 15 Prozent pro Jahr (Research and Markets 2025). Die CMS-Landschaft verschiebt sich.

Für Unternehmer bedeutet das: Die Wahl des CMS ist keine rein technische Entscheidung. Sie bestimmt, wie flexibel Ihre Website in drei Jahren noch ist, wie viel Sie für Wartung ausgeben und ob Ihre Daten sicher bleiben.

Dieser Artikel vergleicht drei CMS-Ansätze: WordPress als Marktführer, Webflow als No-Code-Alternative und Payload CMS als Open-Source-Zukunft. Objektiv, mit aktuellen Zahlen, ohne Verkaufsinteresse für ein bestimmtes System.

Das Wichtigste in Kürze

ThemaKey Takeaway
WordPress-Marktanteil60,5 % aller CMS-Websites, aber sinkend – von 65,2 % (2022) auf 61 % (W3Techs 2025)
SicherheitWordPress: über 7.966 neue Schwachstellen (2024), WordPress ist das meistgehackte CMS weltweit (Patchstack 2025)
PerformancePageSpeed: WordPress ~65/100, Webflow ~92/100, Payload 90–100/100
Headless-CMS-TrendMarkt wächst 15 % pro Jahr, von 1,30 auf 3,04 Mrd. USD bis 2030 (Research and Markets 2025)
KostenWordPress günstigster Einstieg, aber versteckte Kosten durch Plugins und Wartung
ZukunftssicherheitPayload CMS (Headless, Open Source, MIT-Lizenz) bietet maximale Kontrolle und Skalierbarkeit

Was ist ein CMS und welche Typen gibt es?

Ein Content Management System ist eine Software, die das Erstellen, Verwalten und Veröffentlichen von Website-Inhalten ohne Programmierkenntnisse ermöglicht. Es gibt drei CMS-Typen: monolithische Systeme wie WordPress, bei denen Frontend und Backend gekoppelt sind; SaaS-Plattformen wie Webflow mit integriertem Hosting; und Headless-CMS wie Payload, bei denen das Backend per API beliebige Frontends beliefert.

Monolithisch vs. Headless: Der entscheidende Unterschied

Bei einem monolithischen CMS sind Design und Inhaltsverwaltung in einem System verbunden. Das macht den Einstieg einfach. Bei einem Headless CMS ist das Backend vom Frontend getrennt. Inhalte werden über eine API ausgespielt und können auf verschiedenen Kanälen erscheinen: Website, App, digitale Displays.

MerkmalMonolithischHeadless
BeispieleWordPress, TYPO3Payload, Strapi, Contentful
Content-AusgabeNur WebsiteWebsite, App, IoT, Social Media
FlexibilitätBegrenzt auf TemplatesMaximale Flexibilität (API-first)
Technische AnforderungGering bis mittelHoch (Entwickler nötig)
ZukunftssicherheitMittelHoch (Omnichannel)

Der Headless-CMS-Markt wuchs von 1,30 Milliarden USD (2024) auf 1,51 Milliarden USD (2025). Bis 2030 soll er 3,04 Milliarden USD erreichen (Research and Markets 2025). Der Trend ist klar: Unternehmen entkoppeln ihre Inhalte zunehmend vom Frontend.

WordPress: Der Marktführer im Reality-Check

WordPress dominiert den CMS-Markt mit einem Anteil von 60,5 Prozent (W3Techs 2025). 60.000 Plugins, 10.000 Themes, die größte Community weltweit. Die Einstiegshürde ist niedrig, die Möglichkeiten sind riesig. Doch genau diese Offenheit hat eine Kehrseite.

Was WordPress gut kann

WordPress glänzt bei Content-Erstellung. Der Gutenberg Block-Editor hat inzwischen eine Adoption von über 60 Prozent erreicht . Full Site Editing wuchs 2025 um 145 Prozent. Für Blogs und Content-lastige Websites ist WordPress nach wie vor eine solide Wahl.

E-Commerce funktioniert über WooCommerce, SEO über Yoast oder RankMath, Formulare über Contact Form 7. Das Plugin-Ökosystem deckt praktisch jeden Anwendungsfall ab.

Das Sicherheitsproblem

Hier wird es kritisch. Laut Patchstack wurden allein im Jahr 2024 knapp 8.000 neue Schwachstellen entdeckt. Das entspricht einem Anstieg von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 96 Prozent dieser Schwachstellen stecken in Plugins. WordPress ist das meistgehackte CMS weltweit (Patchstack 2025).

SicherheitskennzahlWert
Bekannte Schwachstellen gesamt~7.966+ (2024)
Neue Schwachstellen 2024~8.000 (+34 %)
Gehackte Websites pro TagWordPress ist das meistgehackte CMS weltweit (Sucuri 2024)
Schwachstellen in Plugins96 %
Automatisch ausnutzbar (ohne Login)57,6 %

Wer WordPress sicher betreiben will, braucht ein dediziertes Security-Setup: Firewall-Plugin, regelmäßige Updates, starke Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das kostet Zeit und Geld.

Was WordPress kostet

Die Software selbst ist kostenlos. Die realen Kosten entstehen durch Hosting, Premium-Plugins und Wartung.

Website-TypJährliche Kosten
Blog / Portfolio50-300 USD
Kleine Unternehmensseite300-800 USD
E-Commerce (WooCommerce)500-1.500+ USD
Professionelle Business-Website1.000-3.000+ USD

Dazu kommen versteckte Kosten: Sicherheits-Plugins (50-300 USD/Jahr), Performance-Optimierung, regelmäßige Plugin-Updates. Wer die Wartung einer Agentur überlässt, zahlt 50-200 USD monatlich zusätzlich . Die Frage, warum viele Unternehmen sich von WordPress abwenden, hat auch mit diesen versteckten Kosten zu tun.

Webflow: Die No-Code-Alternative

Webflow ist eine SaaS-Plattform mit integriertem Visual Editor, CMS und Hosting. rund 493.000 aktive Websites laufen auf Webflow (Builtwith 2025). Der Jahresumsatz stieg 2024 um 66 Prozent auf 213 Millionen USD .

Was Webflow gut kann

Der visuelle Editor ist Webflows größte Stärke. Designer erstellen pixelgenaue Layouts ohne Code. Der generierte HTML/CSS-Code ist sauber und semantisch. Webflow-Websites erreichen im Durchschnitt einen PageSpeed-Score von 92/100 .

SEO-Funktionen sind nativ eingebaut: Meta-Tags, automatische Sitemaps, Schema Markup, LLMs.txt, Clean URLs, 301-Redirects. Kein Plugin nötig. Core Web Vitals sind standardmäßig besser als bei WordPress: 1,2 Sekunden LCP gegenüber 3,2 Sekunden bei einem Standard-WordPress-Setup .

Das integrierte CMS arbeitet mit Collections und dynamischen Seiten. Nicht-technische Nutzer pflegen Inhalte über die Editor-Rolle, ohne Zugriff auf das Design.

Wo Webflow an Grenzen stößt

Webflow ist keine Lösung für alles. Es gibt kein Backend, keine Server-Side-Logic, keine User-Accounts. E-Commerce ist möglich, aber limitiert: Im Standard-Plan fällt eine 2-Prozent-Transaktionsgebühr an, und Localization funktioniert nicht mit E-Commerce (Webflow Help Center 2025).

CMS-Items sind auf 10.000 im Business-Plan begrenzt. Mehrere Websites bedeuten mehrere Site Plans. Und der Code gehört zwar Ihnen (Export möglich), aber Hosting funktioniert nur bei Webflow. Das schafft Abhängigkeit.

Was Webflow kostet

PlanMonatlichJährlich (pro Monat)
Basic (kein CMS)18 USD14 USD
CMS29 USD23 USD
Business49 USD39 USD
EnterpriseCustomCustom

Workspace-Pläne für Teams kosten zusätzlich: Core 19 USD/Seat/Monat, Growth 49 USD/Seat/Monat (jeweils jährlich). Localization startet bei 9 USD/Monat pro Sprache (Webflow 2025). Die tatsächlichen Website-Kosten hängen vom Projektumfang ab.

Payload CMS: Die Open-Source-Zukunft

Payload CMS ist ein Open-Source Headless CMS, das sich nativ in Next.js integriert. Version 3.0 machte es zum ersten CMS, das direkt in jede Next.js-App installiert wird. über 40.000 GitHub Stars zeigen die wachsende Entwickler-Community (GitHub 2025).

Was Payload gut kann

Payload ist vollständig Open Source (MIT-Lizenz). Keine Lizenzkosten, voller Quellcode-Zugang, Self-Hosting möglich. Für Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen ist das ein entscheidender Vorteil: Die Daten bleiben auf eigenen Servern, DSGVO-Konformität ist vollständig kontrollierbar.

Die API generiert sich automatisch: REST und GraphQL. Content kann auf beliebig vielen Kanälen ausgespielt werden. Das Admin Panel ist React-basiert und anpassbar. Drafts, Versionierung, Scheduled Publishing und Live Preview sind nativ integriert.

Version 3.0 reduzierte die Abhängigkeiten von 88 auf 27 Dependencies. Server Components ermöglichen direkten Datenbankzugriff ohne API-Overhead. Das Ergebnis: PageSpeed-Scores von 90-100/100 sind realistisch (PayloadCMS 2024).

Wo Payload an Grenzen stößt

Payload richtet sich an Entwickler. Ohne TypeScript-, React- und Next.js-Kenntnisse geht nichts. Es gibt keinen visuellen Editor. Neue Seiten oder Designänderungen erfordern einen Entwickler. Die Community wächst, ist aber deutlich kleiner als bei WordPress.

Hosting muss selbst organisiert werden. Payload Cloud bietet eine Managed-Lösung ab 35 USD/Monat (Standard) bis 199 USD/Monat (Pro). Enterprise-Pläne starten bei 10.000 USD/Jahr (Efficient.app 2026).

Welches CMS ist das beste für Unternehmen?

Das beste CMS hängt von drei Faktoren ab: dem vorhandenen technischen Know-how, dem Budget und den funktionalen Anforderungen. WordPress eignet sich für budgetbewusste Unternehmen mit Content-Fokus, Webflow für designorientierte Projekte ohne Entwickler-Team, und Payload CMS für technisch versierte Teams, die maximale Kontrolle und Zukunftssicherheit brauchen.

Der große Vergleich

KriteriumWordPressWebflowPayload CMS
TypMonolithischSaaS + Visual BuilderHeadless (Open Source)
Visueller EditorGutenberg (Blöcke)Vollständiger Visual BuilderKein visueller Editor
HostingSelf-hosted (beliebig)Inklusive (AWS/Fastly)Self-hosted oder Cloud
Sicherheitüber 7.966 neue Schwachstellen (2024)Sehr wenige (SaaS-Modell)Minimaler Footprint
PageSpeed~65/100 (Standard)~92/10090-100/100
LCP3,2 Sek. (Standard)1,2 Sek.<1 Sek. möglich
SEO-ToolsVia PluginNativ integriertCode-basiert (manuell)
Plugins/Apps60.000+300+Wachsendes Ökosystem
E-CommerceWooCommerce (stark)BegrenztCustom möglich
APIREST (+ GraphQL via Plugin)Read-onlyREST + GraphQL (nativ)
Content-LimitUnbegrenztMax. 10.000 ItemsUnbegrenzt
LernkurveGering bis mittelMittelHoch
Entwickler nötigFür AnpassungenFür AnpassungenFür alles außer Content

SEO im Vergleich

SEO-FeatureWordPressWebflowPayload
Meta TagsVia PluginNativCode-basiert
SitemapsVia PluginAutomatischCustom
Schema MarkupVia PluginNativCustom
301 RedirectsVia PluginNativCustom
Core Web VitalsSetup-abhängigExzellentExzellent

Webflow bietet SEO-Funktionen ohne Plugins. WordPress braucht Yoast oder RankMath, liefert dann aber vergleichbare Ergebnisse. Payload erfordert manuelle Implementierung, bietet dafür volle Kontrolle. Einen tieferen Einblick in den Vergleich zwischen Custom Code, Baukästen und Webflow finden Sie im verlinkten Artikel.

Was kostet ein CMS pro Jahr wirklich?

Die jährlichen Gesamtkosten variieren stark nach Projekttyp. WordPress startet am günstigsten mit 50-300 USD für einen Blog, wird aber durch Plugin-Lizenzen, Managed Hosting und Wartung schnell teurer. Webflow kostet ab 168 USD pro Jahr (Basic jährlich) bei planbaren monatlichen Ausgaben. Payload ist als Software kostenlos, erfordert aber Entwicklerbudget und Hosting.

SzenarioWordPressWebflowPayload
Blog / Portfolio50-300 USD168-276 USDHosting-Kosten
Business-Website360-960 USD276-468 USD420-2.388 USD
E-Commerce360-1.200+ USD348-2.544 USDCustom
Enterprise1.200-6.000+ USDCustom10.000+ USD
Versteckte KostenWartung, Sicherheit, PluginsAdd-ons, LocalizationEntwicklerkosten

Die günstigste Option ist nicht automatisch die beste. WordPress-Wartung kostet langfristig oft mehr als der höhere Webflow-Einstiegspreis. Payload-Projekte amortisieren sich durch wegfallende Lizenzkosten und höhere Performance.

Entscheidungshilfe: 5 Fragen für Ihre CMS-Wahl

Die richtige CMS-Wahl hängt von fünf Faktoren ab: technisches Know-how im Team, jährliches Budget, Website-Typ, Datensicherheitsanforderungen und gewünschte Zukunftssicherheit. Beantworten Sie die folgenden Fragen, um Ihre Auswahl einzugrenzen.

1. Haben Sie einen Entwickler im Team?

  • Nein: Webflow (einfachster Weg zur professionellen Website)
  • Grundkenntnisse: WordPress (große Community hilft bei Problemen)
  • Ja: Payload CMS (maximale Kontrolle und Flexibilität)

2. Wie hoch ist Ihr jährliches Budget?

  • Unter 500 EUR: WordPress (Self-hosted)
  • 500-2.000 EUR: Webflow oder WordPress (Managed Hosting)
  • Über 2.000 EUR + Entwicklerbudget: Payload CMS

3. Was für eine Website brauchen Sie?

  • Blog oder Content-Website: WordPress oder Webflow
  • Unternehmensseite mit Designanspruch: Webflow
  • E-Commerce: WordPress (WooCommerce) oder Shopify
  • Web-Applikation: Payload CMS
  • Omnichannel (Website + App): Payload CMS

4. Wie wichtig ist Ihnen Datensicherheit?

  • Standard: Alle drei Optionen sind geeignet
  • Erhöht (z. B. Arztpraxis, Kanzlei): Webflow (gemanaged) oder Payload (Self-hosted)
  • Maximal (eigene Server, DSGVO-kritisch): Payload CMS

5. Wie zukunftssicher muss es sein?

  • 2-3 Jahre: WordPress oder Webflow
  • 5+ Jahre, skalierbar: Payload CMS oder Webflow
  • Enterprise-Zukunft: Payload CMS (Headless-Architektur)

Wer den technischen Vergleich vertiefen möchte, findet im Artikel zu Astro, Next.js, Webflow und Payload die Framework-Perspektive.

Welche CMS-Trends prägen 2026?

Drei Trends bestimmen die CMS-Entwicklung 2026: Headless-Architektur wird zum Standard, KI verändert die Content-Erstellung, und Edge Computing beschleunigt die Auslieferung. Alle drei Trends sprechen für entkoppelte, API-basierte Systeme.

Headless wird Standard

70 Prozent der Organisationen werden bis 2026 Composable Digital Experience Technology einsetzen. Die MACH-Architektur (Microservices, API-first, Cloud-native, Headless) etabliert sich als Standard . Content wird einmal erstellt und auf beliebig vielen Kanälen ausgespielt.

AI verändert die Content-Erstellung

75 Prozent der Enterprise-Marketing-Organisationen nutzen generative AI für Content-Erstellung (Gartner 2025). CMS-Anbieter integrieren AI-Features: Strapi generiert Content-Modelle aus Prompts, Sanity bietet einen Canvas AI Editor, WordPress arbeitet an AI-gesteuerter Block-Erstellung (TechTarget 2026).

Edge Computing beschleunigt Websites

Payload CMS läuft bereits auf Cloudflare Workers. Bis 2026 werden laut Gartner 75 Prozent der Enterprise-Daten am Edge verarbeitet. Das bedeutet: schnellere Ladezeiten, bessere User Experience, niedrigere Hosting-Kosten.

Fazit: Kein CMS ist für alle richtig

WordPress bleibt relevant für Content-lastige Websites mit kleinem Budget. Webflow ist die beste Wahl für Unternehmensseiten ohne Entwickler-Team. Payload CMS ist die zukunftssicherste Option für technisch versierte Teams.

Die wichtigste Erkenntnis: Wählen Sie kein CMS, weil es das bekannteste ist. Wählen Sie das System, das zu Ihren Anforderungen, Ihrem Budget und Ihrem Team passt.

Sie wollen wissen, welches CMS zu Ihrem Unternehmen passt? In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir Ihre Anforderungen und empfehlen die passende Lösung.

Sie haben bereits eine Website und sind unsicher, ob Ihr CMS noch das richtige ist? Lassen Sie uns in einem unverbindlichen Gespräch prüfen, ob ein Wechsel sinnvoll ist. Wir arbeiten mit WordPress, Webflow und Payload und beraten technologieneutral.

Wie professionelles Webdesign aussehen kann, zeigen wir Ihnen gerne anhand konkreter Projekte.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist WordPress 2026 noch empfehlenswert?

WordPress ist nach wie vor das meistgenutzte CMS weltweit. Für Blogs und Content-Websites mit kleinem Budget bleibt es eine Option. Die sinkenden Marktanteile, knapp 8.000 neue Schwachstellen allein 2024 und der wachsende Wartungsaufwand durch Plugins sprechen jedoch dafür, Alternativen zu prüfen.

Was ist ein Headless CMS einfach erklärt?

Ein Headless CMS trennt die Inhaltsverwaltung (Backend) vom Design (Frontend). Inhalte werden über eine Schnittstelle (API) bereitgestellt und können auf verschiedenen Kanälen ausgespielt werden: Website, App, digitale Anzeigen. Der Vorteil ist maximale Flexibilität bei der Darstellung.

Kann ich mein CMS später wechseln?

Ein CMS-Wechsel ist möglich, aber aufwendig. Von WordPress zu Webflow müssen Inhalte migriert und das Design neu aufgebaut werden. Von WordPress zu Payload erfordert eine komplette Neuentwicklung. Je länger Sie mit einem unpassenden CMS arbeiten, desto teurer wird der Wechsel.

Brauche ich für Webflow einen Entwickler?

Für den Aufbau einer Webflow-Website brauchen Sie keinen Entwickler. Der visuelle Editor ermöglicht professionelle Designs ohne Code. Für die laufende Inhaltspflege reicht die Editor-Rolle, die bewusst einfach gehalten ist. Erst bei komplexen Integrationen oder Custom Code wird technisches Wissen hilfreich.

Was kostet ein CMS pro Monat?

WordPress: 5-15 USD (Shared Hosting) bis 100+ USD (Managed Hosting + Premium-Plugins). Webflow: 14-39 USD (Site Plan). Payload: 0 USD (Self-hosted) bis 199 USD (Payload Cloud Pro). Die wahren Kosten entstehen durch Wartung, Entwicklung und versteckte Gebühren.

Welches CMS ist am sichersten?

Payload CMS bietet die höchste Sicherheit durch Self-Hosting und minimalen Code-Footprint (27 Dependencies). Webflow ist als SaaS-Plattform gut abgesichert. WordPress hat mit über 7.966 neuen Schwachstellen (2024) das größte Angriffsziel, kann aber durch dedizierte Security-Maßnahmen abgesichert werden.


Über den Autor

Sven Huchel

Sven Huchel

Geschäftsführer & Creative Director

Seit 2005 entwickelt Sven Websites, Brandings und digitale Strategien für Unternehmen im deutschsprachigen Raum. TÜV-zertifiziert für Verkaufspsychologie. Spezialisiert auf verkaufspsychologisch optimierte Websites für Ärzte, Anwälte und Unternehmer.

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