Warum wir kein WordPress bauen – und was wir stattdessen nutzen

Warum wir kein WordPress bauen – und was wir stattdessen nutzen

·12 Min. Lesezeit

42,8 % aller Websites laufen auf WordPress. Wir bauen keine davon.

Das ist keine Arroganz. Es ist eine Entscheidung, die auf Zahlen basiert. WordPress-Websites bestehen zu 43 % Googles Core Web Vitals. Laut Patchstack wurden 7.966 neue Sicherheitslücken 2024 entdeckt. Und die durchschnittliche WordPress-Seite braucht 30 bis 106 HTTP-Requests, bevor Ihr Inhalt geladen wird.

Wir nutzen stattdessen Astro, Next.js und Payload CMS. Drei Technologien, die schneller, sicherer und langfristig günstiger sind. Dieser Artikel zeigt, warum wir diese Entscheidung getroffen haben — und was Sie als Kunde davon haben.

Das Wichtigste in Kürze

ThemaKey Takeaway
PerformanceWordPress: Lighthouse 40-70. Astro: 90-100. LCP 46 % schneller. TTFB unter 50 ms statt 1.500 ms.
SicherheitWordPress: 7.966 neue Schwachstellen 2024. Static Sites: keine Plugins, keine Datenbank, keine Angriffsfläche.
Kosten (5 Jahre)WordPress TCO: 13.000-40.500 EUR. Custom Code TCO: 5.060-18.000 EUR.
WartungWordPress: Plugin-Updates, Security-Patches, Hosting = 2.000-6.500 EUR/Jahr. Custom Code: 12-500 EUR/Jahr.
Unser StackAstro (Standard), Next.js (komplex), Payload CMS (Inhaltspflege), Webflow/Framer (No-Code).

Warum lässt eine moderne Agentur WordPress hinter sich?

Weil WordPress architektonisch veraltet ist und die Nachteile — Performance, Sicherheit, Wartungskosten — die Vorteile überwiegen. WordPress wurde 2003 als Blog-System entwickelt. 22 Jahre später betreibt es laut W3Techs 42,8 % aller Websites. Diese Dominanz hat einen Preis — und der wird mit jedem Jahr höher.

Das Plugin-Problem

Laut HTTP Archive hat eine durchschnittliche WordPress-Business-Website 20 oder mehr aktive Plugins. Jedes Plugin lädt eigene Scripts, Stylesheets und Datenbankabfragen. Das Ergebnis:

  • 30-106 HTTP-Requests pro Seitenaufruf (optimal: unter 25)
  • 1.500 ms TTFB als WordPress-Durchschnitt — nur 24 % der mobilen Nutzer erleben einen guten TTFB
  • 56 % der Websites leiden unter vermeidbarem Database-Query-Overhead mit Verzögerungen über 0,5 Sekunden

Und diese Plugins sind nicht stabil. Allein im Dezember 2025 wurden über 150 Plugins aus dem offiziellen WordPress-Repository entfernt — wegen ungepatchter Sicherheitslücken oder Entwickler-Inaktivität. Update-Tests können bei komplexen Seiten bis zu 4 Tage dauern. WordPress 6.9 hat bei Erscheinen drei große Plugins gleichzeitig unbrauchbar gemacht.

Developer Experience als Qualitätsfaktor

Laut Stack Overflow Developer Survey 2024 und 2025 (über 65.000 bzw. 49.000 Entwickler aus 177 Ländern) gehört WordPress zu den Technologien, die Entwickler am meisten meiden. Nicht weil WordPress nicht funktioniert — sondern weil moderne Entwickler bessere Werkzeuge haben.

Neue Entwickler suchen 2025 nicht „how to install PHP". Sie suchen „how to build a web app with React and Node.js". Moderne Frameworks bieten besseres Tooling, schnellere Entwicklungszyklen und Full-Stack-JavaScript-Konsistenz.

Warum ist das für Sie als Kunde relevant? Weil die besten Entwickler an den besten Werkzeugen arbeiten. Eine Agentur, die WordPress baut, konkurriert um Entwickler in einem Pool, der jedes Jahr kleiner wird. Eine Agentur mit modernem Stack hat Zugang zu motivierten, aktuellen Entwicklern.

Marktanteil: Stagnation statt Wachstum

Laut WPZOOM wuchs WordPress zwischen 2011 und 2022 um 2-4 Prozentpunkte pro Jahr. Seit 2022: Plateau. Von 43,1 % auf 43,6 % in einem ganzen Jahr — und 2026 der erste Rückgang auf 42,8 %.

Wohin wandern die Nutzer ab? Wix gewann 1,3 %, Shopify 0,3 %, Webflow 0,1 %. Der Trend geht zu spezialisierten Plattformen und modernen Frameworks — weg vom Allzweck-CMS.

Warum bestehen WordPress-Websites so selten Googles Core Web Vitals?

Weil jedes Plugin die Performance verschlechtert und WordPress architektonisch auf serverseitiges PHP angewiesen ist. Nur 43,44 % der WordPress-Sites bestehen Core Web Vitals — während Astro-Sites regelmäßig über 90 % erreichen. Der Unterschied liegt nicht in der Optimierung, sondern in der Architektur.

Performance im direkten Vergleich

MetrikWordPress (typisch)Astro (typisch)Next.js (typisch)
Lighthouse Performance40-7090-10080-95
TTFB1.500 ms<50 ms (CDN)<100-300 ms
LCP2-4 s (unoptimiert) / 0,81 s (optimiert)0,44 s0,5-1,5 s
Core Web Vitals bestanden43,44 %>90 %>70 %
HTTP-Requests30-1065-1510-25
JavaScript-Bundle200-500+ KB0-35 KB50-150 KB

Die Zahlen stammen aus dem HTTP Archive Web Almanac 2025, dem Chrome User Experience Report und dem CWV Technology Report 2025.

Was das für Ihr Google-Ranking bedeutet

Core Web Vitals sind ein bestätigter Google-Ranking-Faktor. Eine WordPress-Migration zu Astro bringt im Durchschnitt:

  • 46 % schnelleren LCP (0,44 s statt 0,81 s)
  • 72 % weniger HTML
  • 60 % weniger JavaScript
  • 90 % weniger CSS
  • SEO-Score: Astro 100 vs. WordPress 86

Das sind keine theoretischen Werte. Das sind gemessene Ergebnisse von WordPress-zu-Astro-Migrationen.

Unser Tech-Stack — und was er kann

Wir nutzen Astro, Next.js und Payload CMS — drei spezialisierte Technologien, die jeweils ein konkretes Problem besser lösen als WordPress. Nicht ein System für alles, sondern das richtige System für das richtige Problem.

Astro: Unser Standard für performante Websites

Astro ist ein Web-Framework, das HTML-Seiten serverseitig generiert und standardmäßig kein JavaScript ausliefert. Nur wo Interaktivität nötig ist — ein Kontaktformular, eine Animation, eine Karte — wird gezielt JavaScript geladen.

Die Zahlen:

  • 55.200+ GitHub Stars (2,5x npm-Download-Wachstum in 2025)
  • Lighthouse-Score: 90-98 im Standard, 100 in Benchmarks
  • 113 Releases allein in 2025 — aktiv weiterentwickelt
  • 25 % Adoption Rate im State of JavaScript 2024/2025
  • Höchste Zufriedenheit unter allen Meta-Frameworks

Astro 5 Features: Server Islands (dynamische Inhalte nach dem Page Load), Zero-JavaScript View Transitions, Content Layer (einheitliche API für alle Content-Quellen).

Für die meisten Unternehmenswebsites — Ärzte, Anwälte, Handwerker, Dienstleister — ist Astro die beste Wahl. Schnell, sicher, wartungsfrei.

Next.js: Für komplexe, dynamische Anwendungen

Wenn eine Website mehr braucht als statische Seiten — Dashboards, Nutzer-Logins, Echtzeit-Daten, komplexe Formulare — nutzen wir Next.js.

Die Zahlen:

  • 135.600 GitHub Stars, 14,76 Mio. wöchentliche npm Downloads
  • Vercel (Betreiber): 4 Mio. Websites, 30 Mrd. Requests/Woche, 9,3 Mrd. USD Bewertung
  • Migration WordPress zu Next.js: durchschnittlich 18,5 % Performance-Gewinn, Serverantwortzeiten von 900-1.200 ms auf 200-300 ms

Next.js ist die Wahl für Portale, Buchungssysteme und Web-Applikationen. Nicht für jede Website nötig, aber wenn nötig — ohne Alternative. Wie sich Custom Code, Baukasten und Webflow im direkten Vergleich schlagen, zeigt unser Technologie-Vergleich.

Payload CMS: Headless Backend ohne WordPress-Ballast

Wenn Sie Inhalte selbst pflegen wollen — Öffnungszeiten, neue Leistungen, Blog-Beiträge — brauchen Sie ein Content-Management-System. Aber nicht WordPress.

Payload CMS ist ein Headless CMS. Das bedeutet: Das Backend (wo Sie Inhalte eingeben) ist komplett getrennt vom Frontend (was der Besucher sieht). Keine Plugins. Kein PHP. Kein gemeinsamer Server.

Was Payload auszeichnet:

  • 35.000+ GitHub Stars, im Juni 2025 von Figma übernommen — bleibt Open Source (MIT-Lizenz)
  • Komplett in TypeScript, installiert direkt in Next.js
  • REST API und GraphQL out of the box
  • Keine Lizenzkosten — unbegrenzte Inhalte, User und API-Calls
  • Approval Workflows, Lokalisierung, Multi-Tenancy nativ integriert

Payload wird aktiv von Figma weiterentwickelt. Es verbindet Design und Development — genau das, was ein modernes CMS tun sollte. Wie Payload im CMS-Vergleich mit WordPress und Webflow abschneidet, zeigt unser Vergleichsartikel.

Webflow und Framer: Wann wir No-Code empfehlen

Nicht jedes Projekt braucht Custom Code. Für bestimmte Anwendungsfälle empfehlen wir:

Webflow (493.000+ aktive Websites, genutzt von IDEO, Monday.com, TED):

  • Marketing-Websites und Landing Pages mit begrenztem technischem Team
  • MVPs und Prototypen
  • Limitierung: Proprietär, Export eingeschränkt, Content-Limits

Framer (2 Mrd. USD Bewertung 2025, 500.000+ monatlich aktive Nutzer):

  • Designgetriebene Websites mit Fokus auf Animation und Interaktion
  • Performance: bis zu 35 % schneller als WordPress via Edge CDN
  • Limitierung: Weniger flexibel als Custom Code bei komplexen Anforderungen

Die Empfehlung hängt vom Projekt ab. In einem Erstgespräch klären wir, welche Technologie für Ihre Situation die richtige ist — einen Einblick in unseren Prozess finden Sie auf der Prozess-Seite.

Welcher Tech-Stack passt zu Ihrem Projekt? In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir Ihre Anforderungen und empfehlen die Technologie, die Ihren Zielen entspricht — ob Custom Code, Webflow oder Framer. Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

Was kostet WordPress wirklich — im Vergleich zu Custom Code?

Mehr als die meisten denken. WordPress hat niedrige Einstiegskosten, aber hohe laufende Kosten. Custom Code hat höhere Einstiegskosten, aber die laufenden Kosten liegen bei einem Bruchteil. Über 5 Jahre ist Custom Code in fast jedem Szenario günstiger.

WordPress: Die versteckten laufenden Kosten

PostenPro Jahr
Managed Hosting120-1.200 EUR
Premium-Theme/Lizenz50-200 EUR
Plugin-Lizenzen (Elementor Pro, Borlabs, Yoast etc.)300-950 EUR
Security-Plugin50-150 EUR
Wartung/Updates (Agentur)1.500-4.000 EUR
Summe pro Jahr2.000-6.500+ EUR

Custom Code: Was tatsächlich anfällt

PostenPro Jahr
Hosting (Vercel/Cloudflare Pages Free)0 EUR
Hosting (Pro-Tier bei Bedarf)228-240 EUR
Payload CMS (Open Source)0 EUR
Domain + DNS12-50 EUR
Summe pro Jahr12-500 EUR

TCO: Die Rechnung über 3 und 5 Jahre

ZeitraumWordPressCustom Code (Astro + Payload)
Entwicklung (einmalig)3.000-8.000 EUR5.000-15.000 EUR
Laufende Kosten (3 Jahre)6.000-19.500 EUR36-1.500 EUR
TCO 3 Jahre9.000-27.500 EUR5.036-16.500 EUR
TCO 5 Jahre13.000-40.500 EUR5.060-18.000 EUR

Die höheren Initialkosten bei Custom Code werden durch dramatisch niedrigere laufende Kosten kompensiert. Kein Plugin-Update-Roulette. Kein Managed Hosting für 100 EUR/Monat. Kein Security-Plugin, das selbst ein Sicherheitsrisiko ist. Eine detaillierte Aufschlüsselung finden Sie in unserem Ratgeber zu Website-Kosten 2026. Warum WordPress ein Sicherheitsrisiko darstellt, zeigt unser separater Artikel.

Compliance von Anfang an: BFSG und DSGVO

Custom Code erfüllt BFSG- und DSGVO-Anforderungen nativ — während WordPress-Websites auf Plugins angewiesen sind, die selbst zum Compliance-Risiko werden.

BFSG: Barrierefreiheit nativ statt nachgerüstet

Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. WordPress-Websites haben ein konkretes Problem: Ein einziges nicht-barrierefreies Plugin kann die gesamte BFSG-Compliance zerstören — und im WAVE-Test durchfallen.

Viele Plugins behaupten „accessible", fokussieren aber nur auf visuelle Anpassungen (Kontrast, Schriftgröße) — nicht auf die strukturellen und semantischen Anforderungen von WCAG 2.1 Level AA. Verstöße können Bußgelder bis 100.000 EUR nach sich ziehen.

Custom Code mit Astro generiert sauberes, semantisches HTML. Heading-Hierarchie, ARIA-Labels, Landmarks — alles von Anfang an eingebaut, nicht nachgerüstet. Die Barrierefreiheit hängt nicht von einem Plugin ab, das beim nächsten Update ausfallen kann.

DSGVO: Privacy by Design statt Privacy by Plugin

WordPress-DSGVO-Probleme kommen selten von WordPress selbst. Sie kommen von Plugins: Tracking-Pixels, externe Fonts, Marketing-Embeds, Kommentar-Tools. Caching-Plugins verhindern, dass Cookie-Banner auf Unterseiten angezeigt werden. Cookie-Plugins mit über 1 Million Installationen bieten nur Opt-out statt Opt-in — nicht DSGVO-konform.

Eine statische Website mit Astro setzt standardmäßig keine Cookies. Fonts sind lokal eingebunden. Es gibt keine Tracker, keine Marketing-Pixels, keine externen Datenflüsse. Kein Cookie-Banner nötig, wenn keine Cookies gesetzt werden. Warum gerade Arztpraxen betroffen sind, zeigt unser Artikel darüber, wie WordPress Ihrer Arztpraxis schadet.

Für wen ist Custom Code die richtige Wahl?

Nicht für jeden. Und das sagen wir ehrlich. Hier ist eine Entscheidungsmatrix, wann welche Technologie Sinn ergibt — basierend auf Ihren Anforderungen, nicht auf unseren Präferenzen.

Entscheidungsmatrix

AnforderungWordPressWebflowFramerCustom Code
Einfacher Blog ohne sensible Datengeeignetgeeignetgeeignetüberqualifiziert
Unternehmenswebsite mit Kontaktformularmöglichgutgutideal
Sensible Daten (Gesundheit, Recht)riskanteingeschränkteingeschränktideal
E-Commerce (Shopify-Niveau)möglicheingeschränktneinje nach Umfang
Performance-kritisch (SEO, Conversions)schwieriggutgutideal
Maximale Designfreiheiteingeschränktgutsehr gutunbegrenzt
Langfristig niedrige Kostenneinmittelmittelja
Inhalt selbst pflegenja (WordPress-Backend)ja (Editor)ja (Editor)ja (Payload CMS)

Für wen wir bauen

Ärzte und Praxen: Patientendaten erfordern minimale Angriffsfläche. Static Sites haben kein Admin-Panel, keine Datenbank, kein PHP. BFSG-Compliance nativ gewährleistet.

Anwälte und Kanzleien: §203 StGB (Verschwiegenheitspflicht) gilt digital. Keine Plugins bedeutet keine Sicherheitsrisiken für vertrauliche Kontaktdaten. Astro-Templates für Kanzleien erreichen 98+ Lighthouse-Scores.

Handwerker und lokale Dienstleister: Mobile-First ist entscheidend — Kunden suchen mobil. Schnelle Ladezeiten bedeuten bessere Google-Platzierung. Wartungsarme Websites ohne Plugin-Chaos. Welche Technologie für welches Projekt passt, zeigt unser Vergleich von Astro, Next.js, Webflow und Payload.

Fazit: WordPress ist nicht schlecht — es ist für uns nicht gut genug

WordPress hat seinen Platz. Für einen einfachen Blog, einen Hobby-Fotografen oder ein kleines Projekt ohne geschäftskritische Funktion kann es funktionieren. Aber für Unternehmen, die auf ihre Website angewiesen sind — für Neukunden, für Vertrauen, für Sichtbarkeit — reicht „funktioniert irgendwie" nicht.

Wir haben uns gegen WordPress entschieden, weil wir bessere Werkzeuge haben. Astro liefert Lighthouse-Scores von 90-100 im Standard. Payload CMS gibt Ihnen die Inhaltspflege ohne den Plugin-Overhead. Next.js löst komplexe Anforderungen, an denen WordPress scheitert. Und die Gesamtkosten über 5 Jahre sind in fast jedem Szenario niedriger.

Das ist keine Ideologie. Das sind Zahlen. 43,44 % Core Web Vitals. 7.966 Sicherheitslücken. 2.000-6.500 EUR laufende Kosten pro Jahr. Wir haben uns die Zahlen angesehen und eine Entscheidung getroffen. Die Frage ist: Welche Entscheidung treffen Sie?

Welche Technologie passt zu Ihrem Projekt? Wir beraten Sie ehrlich — ob Custom Code, Webflow oder Framer die richtige Wahl für Ihre Situation ist. Kein Verkaufsdruck. Nur eine fundierte Empfehlung. Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist Custom Code nicht viel teurer als WordPress?

Die Entwicklung kostet mehr (5.000-15.000 EUR vs. 3.000-8.000 EUR). Aber die laufenden Kosten sind dramatisch niedriger: 12-500 EUR/Jahr statt 2.000-6.500 EUR. Über 3-5 Jahre ist Custom Code in fast jedem Szenario günstiger.

Kann ich bei Custom Code Inhalte selbst pflegen?

Ja. Mit Payload CMS haben Sie ein modernes Backend für Inhaltspflege — Texte, Bilder, Öffnungszeiten, Blog-Beiträge. Der Unterschied: Payload ist architektonisch vom Frontend getrennt, hat keine Plugins und keine Sicherheitsrisiken.

Was ist der Unterschied zwischen Astro und Next.js?

Astro ist für content-fokussierte Websites optimiert — Unternehmensseiten, Praxen, Kanzleien. Zero JavaScript by Default, Lighthouse 90-100. Next.js ist für komplexe, dynamische Anwendungen — Portale, Dashboards, Buchungssysteme. Die Wahl hängt vom Projekt ab.

Warum nicht einfach Webflow oder Framer statt Custom Code?

Für Marketing-Seiten und Landing Pages sind Webflow und Framer gute Optionen. Für geschäftskritische Websites mit sensiblen Daten, maximaler Performance und langfristig niedrigen Kosten ist Custom Code die bessere Wahl. Wir empfehlen projektbezogen.

Was passiert mit meiner WordPress-Website bei einem Wechsel?

Alle Inhalte werden migriert — Texte, Bilder, SEO-Einstellungen. Mit 301-Weiterleitungen bleibt Ihr Google-Ranking erhalten. Die Migration dauert je nach Umfang 4-8 Wochen. Ihre Website bleibt während des Wechsels online.

Für wen ist WordPress trotzdem die richtige Wahl?

Für einfache Blogs ohne sensible Daten, wenn ein IT-Verantwortlicher wöchentlich Updates pflegt und ein Budget für Wartung vorhanden ist. Für geschäftskritische Websites mit Kundendaten empfehlen wir Custom Code oder eine No-Code-Plattform wie Webflow.

Quellen & weiterführende Informationen

WordPress Markt & Performance

  1. W3Techs: WordPress Usage Statistics — 42,8 % Marktanteil — w3techs.com
  2. HTTP Archive Web Almanac 2025: Performance-Kapitel — Core Web Vitals Daten — almanac.httparchive.org
  3. Search Engine Journal: 2025 Core Web Vitals CMS Rankings — 43,44 % — searchenginejournal.com
  4. WPZOOM: WordPress Statistics — Marktanteil-Entwicklung — wpzoom.com

WordPress Probleme & Developer Experience

  1. Stack Overflow Developer Survey 2024/2025: „Most dreaded" Technologien — survey.stackoverflow.co
  2. BCMS: Why Developers Hate WordPress — Developer-Perspektive — thebcms.com
  3. Patchstack: State of WordPress Security 2025 — 7.966 Schwachstellen — patchstack.com

Astro, Next.js, Payload CMS

  1. Astro Year in Review 2025: 55.200+ Stars, 113 Releases — astro.build
  2. mfyz.com: WordPress to Astro Migration — 46 % schnellerer LCP, 72 % weniger HTML — mfyz.com
  3. Vercel: 4 Mio. Websites, 30 Mrd. Requests/Woche, 9,3 Mrd. Bewertung — vercel.com
  4. Figma Blog: Payload joins Figma — Übernahme und Open-Source-Bekenntnis — figma.com
  5. State of JavaScript 2024/2025: Astro höchste Zufriedenheit — stateofjs.com

Kosten & Hosting

  1. EfficientWP: True Cost of WordPress Maintenance — 2.000-6.500 EUR/Jahr — efficientwp.com
  2. Cloudflare Pages: Free Tier mit unbegrenzten Static Requests — pages.cloudflare.com
  3. Digital Applied: Vercel vs. Netlify vs. Cloudflare Pages Vergleich — digitalapplied.com

Compliance

  1. Gernhard: Barrierefreiheit WordPress — Ein Plugin zerstört Compliance — gernhard.com
  2. Blogmojo: 400+ WordPress Plugins DSGVO-Check — blogmojo.de

Über den Autor

Sven Huchel

Sven Huchel

Geschäftsführer & Creative Director

Seit 2005 entwickelt Sven Websites, Brandings und digitale Strategien für Unternehmen im deutschsprachigen Raum. TÜV-zertifiziert für Verkaufspsychologie. Spezialisiert auf verkaufspsychologisch optimierte Websites für Ärzte, Anwälte und Unternehmer.

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Letzte Aktualisierung: Februar 2026

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